Traditionelles Essen zu Weihnachten in Österreich – vom Heiligen Abend bis zu den Feiertagen
Gerade im Ausseerland und rund um Bad Mitterndorf zeigt sich Weihnachten oft noch so, wie man es kennt: ohne viel Tamtam, dafür mit ehrlichem Essen und festen Gewohnheiten. Am 24. Dezember wird selten experimentiert – da kommt auf den Tisch, was sich bewährt hat.
Viele halten es bewusst einfach – damit Zeit für Familie, Bescherung und Ruhe bleibt.
24. Dezember: schlicht, vertraut, regional
Frankfurter mit Senf & Kren
Genau das essen viele hier am 24.: Frankfurter, dazu Senf und Kren, frisches Brot – fertig. Unkompliziert, warm und verlässlich. So war’s immer, und so passt’s auch heute.
- ideal, wenn am Abend Bescherung im Mittelpunkt steht
- wenig Vorbereitung, aber trotzdem „richtiges Essen“
Bratwürste oder kalte Platte
Andere greifen zu Bratwürsten (gebraten oder gekocht) – ebenfalls klassisch mit Senf und Kren. Und viele machen’s wie früher: kalte Platten mit Aufschnitt, Schinken, Käse, Butter und eingelegtem Gemüse.
- passt gut, wenn mehrere Generationen am Tisch sitzen
- lässt sich entspannt vorbereiten
Innerhalb Österreichs gibt es natürlich regionale Unterschiede: In Wien und Teilen Niederösterreichs war (und ist) Karpfen verbreitet, während in Salzburg, Oberösterreich oder im Alpenraum häufig Würstel, Suppe und Knödelvarianten dominieren. Rund um die Steiermark und im Ausseerland bleibt der 24. Dezember vielerorts bewusst bodenständig – der große Braten kommt danach.
25. & 26. Dezember: Zeit für den Braten
Am Christtag und am Stefanitag wird traditionell aufgetischt. Jetzt darf es kräftig sein. Und da gibt’s zwei sichere Wege: Schweinsbraten oder Selchschopf – beides festtagstauglich, beides ohne Ausreden.
Schweinsbraten vom Schopf – fertig gebraten
Knusprig, saftig, klassisch: genau richtig für 25./26. Dezember – mit Knödel und Kraut oder Erdäpfeln. Wenn viele am Tisch sitzen, ist das die verlässliche Lösung.
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Selchschopf – essfertig
Würzig, durchzogen, mit der typischen Selchnote – ideal, wenn’s traditionell sein soll, aber trotzdem unkompliziert. Passt warm als Hauptgericht oder kalt auf der Platte.
Für die Festtage: Vorspeisen & kalte Platten, die „was hergeben“
Nicht jeder will an allen Tagen nur Braten. Für Abwechslung, Vorspeisen oder eine schöne Platte passen zwei Dinge immer: Lachs und Leberpasteten.
Gebeizter & kalt geräucherter Lachs
Für jene, die’s feiner mögen: als Vorspeise, auf Blinis/Brot oder als Teil einer Festtagsplatte.
Leberpasteten – servierfertig
Perfekt für kalte Platten, als Vorspeise oder fürs spätere „Zusammensitzen“. Einfach aufs Brot – und es passt.
24.12. schlicht halten (Würstel/Platte), 25.12. Braten als Mittelpunkt, 26.12. Reste oder Selchschopf/Lachs als „leichtere“ Variante. So bleibt’s festlich – aber ohne Übertreibung.
Ob Frankfurter mit Senf und Kren am 24., Schweinsbraten oder Selchschopf am 25. und 26., oder Lachs und Leberpasteten als Ergänzung: Weihnachten lebt von Gewohnheiten, die sich bewährt haben. Trends kommen und gehen – gutes Essen aus guter Herkunft bleibt.


